Hallo,
wir haben in der letzten Juliwoche 3 Tage die Altmühl befahren mit unserem Faltboot.
Start war in Solnhofen, das Ziel Beilngries. Unseren Bus liessen wir bei der Einstiegsstelle auf dem Parkplatz stehen. Das Wetter war herrlich, nur fast zu heiss. An schattigen Stellen liessen wir die Paddel gerne ruhen, um die leichte Kühle zu geniessen. In der Mittagszeit machten wir jeweils eine längere Pause im Schatten an Land, auch damit die Hunde sich mal richtig austoben konnten. Abends suchten wir uns eine Wiese zum Zelten, das war nie ein Problem. Nur in der ersten Nacht verlief die Bahnlinie noch paralell zum Fluss. Es herrscht reger Zugverkehr auf der Strecke, aber schlafen konnten wir trotzdem gut.
Die Altmühl ist ein Wiesenfluss, ich selber war zum ersten Mal dort, hatte mir die Gegend ursprünglicher vorgestellt, bin aber vielleicht auch verwöhnt von den Flüssen in Frankreich.
Auf den insgesamt 72 gepaddelten km mussten wir 7 mal umtragen, davon am 2. Tag gleich 5 mal. Bei der Hitze wurde das Boot von Mal zu Mal immer schwerer.
An den meisten Umtragestellen ist das Zelten erlaubt, es war nur an 2 verboten.
Das Wasser war leider sehr schmutzig auf der ganzen Strecke, trotz der hohen Temperaturen verzichteten wir auf das Baden. Aber die Hunde nutzten jede Rast dazu.
Am Ziel angekommen erkundeten wir abends das schöne Städtchen Beilngries und schauten auch gleich nach einer Bushaltestelle für die Busnachholung am nächsten Tag.
Jens blieb dann morgens bei Boot, Zelt und Hunden und ich machte mich am frühen Morgen auf den Weg. Mit dem Bus ging es auf einer einstündigen Fahrt nach Eichstätt, von dort aus fuhr ein Zug. Von den Fahrtkosten war ich sehr angenehm überrascht, knapp 10 Euro für den gesamten Weg. Wenn ich da an die Preise hier in der Grenzecke in Deutschland denke....
Der Bus stand unversehrt auf seinem Platz. Wir hatten da zwar noch nie Probleme bisher, aber trotzdem ist man immer wieder froh, wenn alles daran noch in Ordnung ist.
Liebe Grüsse von Karin