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Welcom to Marokko!
Das wurde mir vom Zollchef nachgerufen……….na wollen mal sehen!
Tanger eine spannende Stadt, und auch sehenswert, und man kann gut und gern einen Tag
oder zwei dort verbringen…..um sich langsam an Marokko zu gewöhnen……
doch einwenig kenne ich Tanger, wusste ich das ich um diese Uhrzeit nichts zu
Essen bekommen würde….und ich ja weiter in den Süden wollte,
so bin ich dann gleich in Richtung Süd gestartet…..
Kleinigkeiten zum futtern, bekommt man ja an den Tankstellen, und es sind etliche
Tag und Nacht geöffnet…..
Die Fahrt ging von Tanger – Larache – Kenitra - Rabat – Casablanka –Marrakesch
nach Agadir, dort habe ich Freunde im Motorradclub und die wussten das ich komme,
und erwarteten mich schon ………..daher hielt ich mich unterwegs nicht lang auf……..
Campingplätze gibt’s in Marokko einige…..auch ganz gute,
obwohl man diese nicht so ganz mit Europäischen vergleichen kann…..
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beim Tanken…..ein wenig aufpassen sollte man schon…….
denn sonst kann es schon passieren das man unwissend zuviel bezahlt………
aber das ist sehr, sehr selten.
Die Fahrt verlief gut, und es war sehr interessant und ich habe auf der Strecke köstlich
geschmaust.
Es gibt auf der Strecke einige kleine Restaurants, die meistens zu den Tankstellen gehören.
Durch meine Fahrten in und durch Marokko,
kenne ich auch andere kleine Geheimtipps, wie z.B.
in einem kleinen Ort kurz vor Marrakesch, eine kleine Schlachterei.
Dort werden die Fleischstücke, die man sich selbst aussucht, direkt neben dem
Tisch zubereitet, also auf den Grill legt usw.
Man darf sich nur nicht dran stören, das die frisch
geschlachteten Hammel in der näheren Umgebung, zerlegt werden………
garantiert ist das Fleisch dann 100% Frisch……
Das Fleisch welches auf den Grill soll, geht man vorher aussuchen……….
Man bekommt dazu ein köstliches frisches Brot, einen Tomatensalat….einfach köstlich!
Da ich nun gern Coca-Cola trinke, wurde der jünger Mitarbeiter dort losgeschickt um
für mich Cola zu holen….. ein Service…so was gibt’s nur dort……
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Die Polizei hielt sich auf der Strecke ziemlich zurück, und so wurde ich ca.
zwischen Tanger und Agadir nur 3 oder 4mal gestoppt, um
die obligatorischen Fragen nachdem woher , wohin, und was ist dein Beruf , zu beantworten.
Dieses macht die Polizei bzw. Gendarmerie sehr gern…um sich die Langeweile zu vertreiben.
Die Frage nach dem Beruf, nun ja, man kommt mit einem Wohnmobil……….
macht eine lange Reise usw…. und da ist die Neugier schon vorhanden……
Der Aufforderungen zu Stoppen, sollte man unbedingt folge leisten….da es auch in Marokko
Polizisten gibt, die sonst ziemlich hart und energisch durchgreifen können.
Auch wenn man Nachts, schlecht beleuchtet ein kleines Schild am Straßenrand sieht,
und eine kleine Funzel hin und her schwenkt, sollte man an eine Polizeikontrolle denken,
und dementsprechend vorsichtig fahren….
Es gibt zwei Schilder, sie sehen ziemlich gleich aus……bei dem einen kann man im
Schritttempo bis zum Gandarm oder Polizist heranfahren…..
beim anderen steht aber Stopp! Und Stopp heißt nun mal Stopp!!!!
Da sollte man wirklich stoppen, bis man durch Handzeichen, oder bei Dunkelheit
winken mit der Taschenlampe aufgefordert wird ran zufahren.
Kann sonst teuer werden!
Radargeräte die gibt’s in Marokko natürlich auch, doch wenn man die Geschwindigkeiten
einhält, passiert einem nichts.
meistens sind die Radargeräte in einem kleinen Kastenwagen eingebaut,
teilweise auch in einem großen Transporter, wie Ducato, , eingebaut.
Gern stehen diese auch sehr versteckt…hinter Hecken, oder Einfahrten…..
Auf der Autobahn, stehen sie sehr gern auf oder in dem Mittelstreifen,
ebenfalls in Senken, oder hinter Büschen…ziemlich getarnt….
In Agadir abgekommen, führte mein erster Weg zu einem meiner Freunde,
da dieser schon auf mich gewartet hat.
Zuerst wurden alle Familienmitglieder begrüßt…das ist wichtig in Marokko….
Marokkanischer Tee getrunken usw.……….
Dann wollten wir mein Boot in den Atlantik lassen…..
Durch vorherige Info´s , wusste ich das der Yachthafen von Agadir und auch der Slip
im Fischereihafen, der gleichzeitig der Freihafen dort ist, sein sollte.
Und angemeldet, wurde ich dort schon, Wochen vorher von unserem Freund.
Nun ohne Hemmungen wollten wir nun in den Freihafen Agadir hineinfahren……
Aber weit gefehlt……wir wurden an der Schranke gestoppt, mussten erst mal
an die Seite fahren, dann mit allen Papieren ins Wachhäuschen kommen.
Dann viel Palaver, ich verstand natürlich gar nichts…..
dann mussten wir zuerst zum Zoll…………
zum Hafenkapitän………………………….
zur Hafenpolizei……………………………
zu Gendarmerie…………………………….
dann wieder zum Zoll……………………..
überall zuerst mit einem der normalen einfachen Beamten gesprochen…
gewartet, und wurden nach einiger Zeit jeweils an den Boss, den Patron weitergereicht,
die Papiere wurden angeschaut, teilweise kopiert, teilweise das Boot
in Augenschein genommen…usw…….
Zu, Schluss hatten alle das OK gegeben, nur der Zoll wollte das Boot noch mal sehen,
wenn es im Wasser liegt. …………..
Wir mussten fest zusagen dem Zoll Bescheid zu geben, wenn es im Wasser liegt.
Auch wurden bis zu dem Zeitpunkt die Papiere einbehalten.
Also wir das Boot ins Wasser gebracht, auch dieses war ein Abenteuer……
da der Slip sehr weit runter geht…und teilweise aus Brettern besteht………..
Man kann auch das Zugfahrzeug nicht angekoppelt lassen, sondern nur den Hänger per
Hand, einigen Helfern……die her mit einem mal, zum schieben und drücken
von überall her ankamen um zu helfen, in Wasser schieben....
Der Slip ist sicher nicht für Motorboote gedacht…. jedenfalls in der Größe nicht…..
aber es hat geklappt, wir hatten einen Liegeplatz.
Die restliche Zollabwicklung ging auch ohne Probleme vor sich.
wir hatten diese Sache über 8 Stunden gebraucht,
Wobei das ins Wasser legen eventuell eine Stunde gedauert hat.
Die restliche Zeit war Bürokratie …………
Im Yachthafen lagen vielleicht mit uns insgesamt 15 Boote oder Schiffe…..
tolle Segelyachten, bis hin zum kleinen Boot mit einem 5 PS Außenborder…….
Am nächsten Tag, wollte ich nun meine erste Tour machen, und ohne Probleme
So lief ich mit meinem Boot aus dem Yachthafen bzw. die riesigen Fischereihafen,
in dem Hunderte Fischtrawler lagen aus,…und machte die Gegend unsicher…..
Mein Boot hatte den Transport gut überstanden…und ich war erst mal „Happy!“………
das alles gut gegangen war……
Die langen Wellen im Atlantik bringen wahnsinnig Spaß wenn man diese direkt ansteuert und mit Power nimmt……
Auch gibt es einige sehr schöne Küstenabschnitte, nördlich von Agadir……..
Steilküste mit kleinen Buchten und Felsen im Wasser,
sowie an einigen Stellen auch kleine Badestrände sowie einen ganz großen langen Badestrand, direkt an einem Campingplatz (Tarazut) gelegen…..
Südlich von Hafen Agadir, ist der lange Sandstrand, und ein Stückchen später
kommt der Königsplast, den man teilweise vom Wasser her sehen kann.
Hier sollte man jedoch gehörigen Abstand einhalten, wenn man keinen Ärger haben möchte.
Doch ansonsten ist die Küste, da keine Inseln in erreichbarer Nähe sind,
keine Häfen usw. auf die Dauer langweilig.
Es sei denn man fährt raus zum Baden, Angeln, Wasserskilaufen bzw. Parasailing…….
ich es mir so vorgestellt, da ich weiß wie gern die Marokkaner baden, surfen usw.
das einige aus meinem bekannten und Freundeskreis vom Motorradclub
andauernd mit mir auf Tour sein wollten...........
Doch da hatte ich mich verschätzt……
Baden, Surfen das alles ist gut und normal, doch
mit einem Boot, Wasserski laufen, oder ähnliches…..naja, mitgemacht haben es einige,
aber so beliebt war das ganze nicht, jedenfalls nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Aber meine Familie und Freunde aus Deutschland, die waren inzwischen ja auch in
Agadir gelandet, und so hatten wir traumhafte Tage und Wochen dort……
Die Erklärung hierfür ist ganz einfach, für die Marokkaner ist ein Boot immer
mit schwerer Arbeit, gleichzusetzen, die kaum etwas einbringt! ……..
Fischer, die haben ein Boot, sie sind Tag und teilweise Nachts draußen,
aber sie fangen nicht viel, und bekommen sehr wenig Geld dafür……
und so ist es ein Boot zu haben,
nur ganz wenigen für Spaß und Jux geläufig!
Nach einer Woche, bemerkte ich immer wenn ich raus gefahren bin,
das in weiterer Entfernung ein größeres Boot ziemlich weit von uns,
aber immer in Sichtweite war………….
Ich dachte mir nichts dabei, doch stellte sich nach einiger Zeit heraus,
das es die Gendarmerie war, die mich immer und überall unter Wind hatte.
Sie beobachteten mich genau, ob ich irgendwo anlegte,
welche und ob ich Menschen an Bord nahm usw…. …..
was ich dort auf dem Wasser trieb usw…
Das hängt damit zusammen, das bisher nicht so viele deutsche
mit einem Motorboot dort waren.
Und erklären, was ich dort machen würde…………
das konnten sie sich vorher auch nicht!
zumal Agadir / Marokko die Gendarmerie immer wieder große Erfolge hat,
indem sie Europäer dabei schnappt, die Rauschgift außer Landes schmuggeln…….
Darum lagen in Agadir zu dem Zeitpunkt auch drei Segelyachten, die
Beschlagnahmt waren und die Eigner bzw. die Besatzung im Gefängnis saßen.
Auch natürlich wegen Haschisch…
Kann ich nur jeden vor warnen, sich in Marokko damit abzugeben……
Denn die Gefängnisse dort sind nicht grad das feinste……….
Nach zwei Wochen, einer Kontrolle auf „Hoher See“ durch die Gendarmerie,
hatte ich meine Ruhe.
Es kam Abends beim festmachen im Yachthafen, ein Gendarmerie-Beamter……
Zu mir ans Schiff, schlug mir auf die Schulter und meinte…..
Du bist OK !..............du hast Probleme ?
ich erwiederte „ Nein…alles OK“ und strahlte in an!
wenn ich nur gewusst hätte was er wollte…..?
Abends sagte dann mein Freund vom Motorradclub....das sie festgestellt haben
das ich nur Spaß am Wassersport usw. habe, und jetzt würden sie mich auch
nicht mehr so intensiv beobachten….
Es war sehr schön, dort in Agadir, jedoch mit dem Boot,
muss ich dieses nicht noch einmal haben.
Der Aufwand ist viel zu groß, das Fahrtgebiet zu eintönig…….zu mühsam das ganze….
Nach vier Wochen Agadir…kam der Tag der Abreise.
Meine Vorstellung war Boot kurz aus dem Wasser, richtig festgemacht,
verzurrt und ab in Richtung Heimat!............................
Doch es kam ganz anders……….
Das Boot hatte ich im neuen Yachthafen…….(Baustelle) aus dem Wasser geholt…….
Denn dort war ein Super toller Slip, wo das aus dem Wasserholen so einfach war…..
Also anschließend wieder in den Hafen….zum abmelden und bezahlen…..
Nun ging es los…..
Beim Yachthafen den Liegeplatz bezahlen….. 800 Dirham umgerechnet ca. 160,-DM.
zum Hafenkapitän,
Zur Polizei
zum Zoll
zur Gandarmerie……
wieder zum Zoll……..
alle besahen sich die Papiere, machten Eintragungen in irgendwelchen Büchern
und Listen…. wollten alle das Boot sehen, auch reinsehen……
und zum Schluß….ich war schon wieder in der Ausfahrt…
musste ich noch mal zum Hafenkapitän………
der verlangte nun von mir 7.500 Dirham….1.500,-DM…
da ich 30 Tage dort gewesen bin, und mein Geld dort verdient hätte………..
Es hat lange gedauert, nochmals mit dem Boot zum Hafenkapitän gefahren,
viel Palaver und gerede…und dann ließ er mich so fahren.
Der Grund war, das ein Fischerboot aus dem Ausland, pro Tag 250 Dirham zahlen muss……
Und ein Jux-Boot, also eine Spaßboot…das kannten diese Herren dort nicht.
Denn die Sportboote die im Yachthafen liegen, werden nicht mit dem
Anhänger und Wohnmobil befördert…..sondern verlassen Agadir auf dem Seeweg wenn überhaupt,……..……und da schert sich kein Mensch drum…..
Wenn ich die Unterstützung der Freunde vom Motorradclub Agadir nicht gehabt hätte,
wäre das ganz wohl eine ziemliche Katastrophe geworden.
Aber so hat alles in allem gut geklappt,
und nach 6 Stunden, Abfertigung konnte ich fahren…….
Von Agdir abgefahren, bin ich erst am nächsten Tag, ……….
da es mit der Verabschiedung der ganzen Freunde und Bekannten nicht so schnell ging…..
Zurück ging es wieder über das Atlas Gebirge nach Marrakesch, ……..
Casablanka, Rabatt, Tanger, wo ich dann am nächsten Tag die Fähre bekam,
und seltsamer Weise ohne große Kontrolle, das schöne Marokko u. Afrika verließ….
Die Überfahrt, die ich auf der Brücke verbringen durfte……
der Kapitän hatte das Boot gesehen, und mich auf die Brücke bestellt……
seht interessant, und sehr schön….
spiegelglatte See……und so rauschte die Fähre nach Algeciras…..
Auf der spanischen Seite, beim Zoll sowie Polzei…
wurde ich einfach so durchgewunken , und das obwohl ich schon echt Bammel hatte,
alles ausräumen usw….. aber nix passierte…..
Komisch ist es mir schon alles in Spanien vorgekommen…………..
Es waren kaum Menschen zu sehen….man kam sich richtig verlassen vor….
Als wenn es „Ausgestorben wäre!“
So schnell gewöhnt man sich an die Menschenmassen………
Die Rückreise durch Spanien über Madrid,
Frankreich Bordeaux / Paris, ………
Belgien bis nach Deutschland, ja bis nach Haus hier in Hamburg,
war eintönig…..aber es lag vielleicht auch daran, das der Urlaub vorbei war
und man Sehnsucht nach Marokko hatte………
und eins verspreche ich…….
“Marokko , ich komme wieder!“
Inschallah......!
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